Finanzübersicht

Finanzen 2017
Insgesamt ist das Jahr 2017 ein gutes Jahr der Genossenschaft gewesen. Die Finanzen sind stabil, die Stimmung in den Projekten im Wesentlichen gut, die Bilanz fällt positiv aus. Wir konnten einen deutlichen Zuwachs bei den Genossenschaftsanteilen verzeichnen, was zu dem positiven Jahresergebnis beiträgt. Nach intensiven Beratungen haben wir beim Finanzgipfel mit Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, das Geld nicht sofort zur Tilgung der relativ teuersten Darlehen zu verwenden, sondern noch einige Wochen abzuwarten, bis klar ist, ob auf die Genossenschaft mit dem Projekt in Westen kurzfristig größere Zahlungen für den Grundstückskauf zukommen.

Das dritte Jahr in Folge konnte die Mitgliederversammlung die Ausschüttung von 2 Prozente auf verzinste Genossenschaftseinlagen beschließen. Für die ökologische Sanierung und Wärmedämmung erhielt die Genossenschaft zudem gleich eine zweifache Auszeichnung der ‘Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen’: Das Allerhaus und der Hof in Stedorf dürfen deren Grüne Hausnummer tragen.
Finanzen 2016
Die Konsolidierung geht weiter: Die Mieteinnahmen beim AllerHaus konnten noch einmal gesteigert werden, nachdem es im Vorjahr noch kurzen Leerstand nach Aus- und vor Einzügen gegeben hatte. Auch alle Wohnungen im Ökozentrum sind vermietet, ebenso in Stedorf.
Im Ökozentrum, für das die Genossenschaft eine Förderung im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus erhielt, sind bis auf eine Wohnung für alle Wohneinheiten B-Scheine notwendig. Das funktioniert gut, schwieriger ist es aber für diese Mieter*innen, die Pflichteinlagen in der von der Genossenschaft angestrebten Höhe einzulegen. Deshalb beschließt die Gesellschafterversammlung, die Gesamtsumme der Pflichteinlagen für den Hausverein im Ökozentrum zu senken.
Der Hausverein Stedorf hat in 2016 auf eigenes Risiko eine Solar-Thermie-Anlage auf das Dach des Haupthauses gesetzt und dafür ein Darlehen der Genossenschaft erhalten, das in Jahresraten (für die BewohnerInnen also im Rahmen von deren Nebenkostenabrechnung) an die AllerWohnen zurückgezahlt wird. Weitere Aufwertungen wurden in Stedorf vorgenommen. Die Risiken trägt der Hausverein, die Genossenschaft begrüßt die Entwicklung aber sehr, da sie das Wohnprojekt erneut attraktiver machen.
Wieder konnte die Mitgliederversammlung die Ausschüttung von 2 Prozente auf verzinste Genossenschaftseinlagen beschließen.
Finanzen 2015
Die Zahlen sehen wieder erfreulich aus: Etwas über 40.000 Euro Jahresgewinn weist die Gewinn- und Verlustrechnung aus. Die Vermietungsziele konnten erreicht werden, die Mitgliederversammlung beschloss erneut eine Ausschüttung in Höhe von 2 Prozent auf die Genossenschaftsanteile jenseits der unverzinsten Pflichtanteile der wohnversorgten Mitglieder.
Die Hausvereine kümmern sich im Rahmen der Instandhaltung gut um die Werterhaltung der Gebäude, in 2015 wurden aber keine umfangreicheren Erneuerungsmaßnahmen ergriffen. Unter anderem in den Wohnungen im Ökozentrum sind Dachfenster auszutauschen. Deshalb wird die Genossenschaft 2016 höhere Erhaltungskosten zu verzeichnen haben.
Der Gewinn ermöglicht es aber auch, eines der höher verzinsten Privatdarlehen zu tilgen und damit die Finanzierung der Genossenschaft günstiger zu gestalten.
Finanzen 2014
Die AllerWohnen hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Minus abgeschlossen. Es gab einen längeren Leerstand mit Mietausfällen und einige ungeplante Erhaltungs- und Instandhaltungsarbeiten. Die Abschreibung der Gebäude wurde von 50 auf 80 Jahre verlängert, unter Zustimmung des Prüfungsverbandes, der die Rechtfertigung durch die gründliche und fortwährende Erhaltung der Gebäude gegeben sieht.
Die Gesamtlage ist stabil, in 2015 wird wieder eine Voll-Vermietung erreicht.
Der Prüfungsverband hat der Genossenschaft ein gutes Zeugnis ausgestellt.
Die Mitgliederversammlung legte die Ausschüttung für Genossenschaftsanteile (jenseits der Pflichtanteile der wohnversorgten GenossInnen) auf 2 Prozent fest.
Finanzen 2013
Ökonomisch steht die Genossenschaft auf stabilen Beinen.
Der bilanzierte Wert der Immobilien und Grundstücke beläuft sich zusammen auf rund 2,9 Millionen Euro, eine zusätzliche, größere Investition in eine Solaranlage auf knapp 24.000 Euro (die Anlage befindet sich auf einem Dach eines Nebengebäudes des Stedorfer Hofes). Die Mieteinnahmen für den Stedorfer Hof, das AllerHaus und die Wohnungen im Verdener Ökozentrum summierten sich 2013 auf 112.000 Euro.
Von den Kosten der Projekte konnten 1,3 Millionen durch Eigenkapital der Mitglieder getragen werden, wobei durch einzelne Kündigungen immer wieder Genossenschaftsanteile ausgezahlt und möglichst ersetzt werden müssen.
Die Genossenschaft verfügt über knapp 200.000 Euro an Rücklagen. Kreditinstituten schuldet die AllerWohnen 1,046 Millionen Euro. 2014 werden die letzten Bauarbeiten im AllerHaus abgeschlossen, die Wohnungen sind vollständig vermietet.
Mit den bestehenden Projekten ist die AllerWohnen voraussichtlich im Jahre 2042 schuldenfrei.
Für 2013 beschloss die Mitgliederversammlung wieder eine Gewinnausschüttung in Höhe von drei Prozent auf die Genossenschaftsanteile, die von nicht-wohnversorgten Mitgliedern in der AllerWohnen eingelegt sind.