Finanzübersicht

Finanzen 2016
Die Konsolidierung geht weiter: Die Mieteinnahmen beim AllerHaus konnten noch einmal gesteigert werden, nachdem es im Vorjahr noch kurzen Leerstand nach Aus- und vor Einzügen gegeben hatte. Auch alle Wohnungen im Ökozentrum sind vermietet, ebenso in Stedorf.
Im Ökozentrum, für das die Genossenschaft eine Förderung im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus erhielt, sind bis auf eine Wohnung für alle Wohneinheiten B-Scheine notwendig. Das funktioniert gut, schwieriger ist es aber für diese Mieterinnen und Mieter, die Pflichteinlagen in der von der Genossenschaft angestrebten Höhe einzulegen. Deshalb beschließt die Gesellschafterversammlung, die Gesamtsumme der Pflichteinlagen für den Hausverein im Ökozentrum zu senken.
Der Hausverein Stedorf hat in 2016 auf eigenes Risiko eine Solar-Thermie-Anlage auf das Dach gesetzt und dafür ein Darlehen der Genossenschaft erhalten, das in Jahresraten (für die Bewohnerinnen also im Rahmen von deren Nebenkostenabrechnung) an die AllerWohnen zurück gezahlt wird. Weitere Aufwertungen wurden in Stedorf vorgenommen. Die Risiken trägt der Hausverein, die Genossenschaft begrüßt die Entwicklung aber sehr, da sie das Wohnprojekt erneut attraktiver machen.

Wieder konnte die Mitgliederversammlung die Ausschüttung von 2% auf die Einlagen beschließen.

 

Finanzen 2015
Die Zahlen sehen wieder erfreulich aus: etwas über 40.000 Euro Jahresgewinn weist die Gewinn- und Verlustrechnung aus. Die Vermietungsziele konnten erreicht werden, die Mitgliederversammlung beschloss erneut eine Ausschüttung in Höhe von 2% auf die Genossenschaftsanteile jenseits der unverzinsten Pflichtanteile der wohnversorgten Mitglieder.
Die Hausvereine kümmern sich im Rahmen der Instandhaltung gut um die Werterhaltung der Gebäude, in 2015 wurden aber keine umfangreicheren Erneuerungsmaßnahmen ergriffen. Unter anderem in den Wohnungen im Ökozentrum sind Dachfenster auszutauschen. Deshalb wird die Genossenschaft 2016 höhere Erhaltungskosten zu verzeichnen haben.
Der Gewinn ermöglicht es aber auch, eines der höher verzinsten Privatdarlehen zu tilgen und damit die FInanzierung der Genossenschaft günstiger zu gestalten.

Die finanzielle Lage 2014
Die AllerWohnen hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Minus abgeschlossen. Es gab einen längeren Leerstand mit Mietausfällen und einige ungeplante Erhaltungs- und Instandhaltungsarbeiten. Die Abschreibung der Gebäude wurde von 50 auf 80 Jahre verlängert, unter Zustimmung des Prüfungsverbandes, der die Rechtfertigung durch die gründliche und fortwährende Erhaltung der Gebäude gegeben sieht.
Die Gesamtlage ist stabil, in 2015 wird wieder eine Voll-Vermietung erreicht.
Der Prüfungsverband hat der Genossenschaft ein gutes Zeugnis ausgestellt.

Die Mitgliederversammlung legte die Ausschüttung für Genossenschaftseinlagen (jenseits der Pflichteinlagen der wohnversorgten Genoss*innen) auf 2 Prozent fest.

 

Die finanzielle Lage 2013
Ökonomisch steht die Genossenschaft auf stabilen Beinen.
Der bilanzierte Wert der Immobilien und Grundstücke beläuft sich zusammen auf rund 2,9 Millionen Euro, eine zusätzliche größere Investition in eine Solaranlage auf knapp 24.000 Euro (die Anlage befindet sich auf einem Dach eines Nebengebäudes des Stedorfer Hofes).  Die Mieteinnahmen für den Stedorfer Hof, das AllerHaus und die Wohnungen im Verdener Ökozentrum summierten sich 2013 auf 112.000 Euro.
Von den Kosten der Projekte konnten 1,3 Millionen durch Eigenkapital der Genossinnen und Genossen getragen werden, wobei durch einzelne Kündigungen immer wieder Genossenschaftsanteile ausgezahlt und möglichst ersetzt werden müssen.
Die Genossenschaft verfügt über knapp 200.000 Euro an Rücklagen. Kreditinstituten schuldet die AllerWohnen 1,046 Millionen Euro. 2014 werden die letzten Bauarbeiten im AllerHaus abgeschlossen, die Wohnungen sind vollständig vermietet.
Mit den bestehenden Projekten ist die AllerWohnen voraussichtlich im Jahre 2042 schuldenfrei.
Für 2013 beschloss die Mitgliederversammlung  im Mai 2014 wieder eine Gewinnausschüttung in Höhe von drei Prozent für die Genossenschaftsanteile beschließen, die von nicht-wohnversorgten Genossinnen und Genossen in der AllerWohnen eingelegt sind.